Donnerstag, 25. Februar 2016

Plausch am Donnerstag:Neuzugänge im Januar und Februar 2016

Hallo und Herzlich Willkommen zu einem weiteren Plausch am Donnerstag! Heute geht es um die Neuzugänge im Januar und Februar - es ist wieder einiges in meine lesegierigen Hände gewandert.

Die beste Entscheidung unseres LebensDen aktuellsten Neuzugang habe ich zu verzeichnen, weil ich letzte Woche mit meinem Freund in Bremen war - in fremden Städten MUSS ich  mir einfach eine Buchhandlung anschauen und natürlich ein Buch mit nehmen. Kennt ihr diese Art von "Zwangshandlung" auch?

Dadurch ist das Buch "Die vielleicht beste Entscheidung unseres Lebens" von Phillipp Rusch und Friederike Achilles bei mir eingezogen und befindet sich sogar schon im Status "wird gelesen". Zwar befinde ich mich erst am Anfang des Buches, aber ich kann jetzt schon mitteilen: die beiden Autoren und ihr Schreibstil sind mir durch aus sympathisch.



Selbst gekauft habe ich mir außerdem:



Außerdem sind ein paar Rezensionsexemplare bei mir eingezogen, seht selbst:

 
Insgesamt denke ich, ist es wieder eine super gute Mischung. Etwas ernstere Themen wechseln sich mit Humor und einem Krimi ab und das Fernweh wird auch noch bedient.
Welche Neuzugänge habt ihr zu verzeichnen? Kennt ihr meine Neuzugänge evtl. schon oder stehen sie bei euch auf der Wunschliste?



Sonntag, 21. Februar 2016

Rezension: Totenmaske

Totenmaske
von Helene Henke
Krimi
ISBN: 978-3-426-22632-2

Worum es geht:
Die 21-jährige Zoe versteht es meisterhaft, Verstorbene für das Begräbnis herzurichten. Nach dem Tod ihres Großvaters übernimmt sie das traditionelle Familienunternehmen. Respektvoll bereitet sie die Verstorbenen für ihre »letzte Reise« vor und macht sich schnell einen Namen als jüngste Bestatterin Deutschlands. Die Bewohner des kleinen Dorfs im Hunsrück stempeln die ungewöhnliche junge Frau jedoch schnell als Sonderling ab. Als eines Tages Boris und seine zwei Freunde auf ihrem Behandlungstisch landen, findet sich Zoe rasch im Kreis der Verdächtigen wieder – hatte doch einer der jungen Männer Zoe vor ein paar Jahren fast vergewaltigt. Das BKA ermittelt. Die Stimmung im Dorf gleicht einem Hexenkessel, als Zoe plötzlich spurlos verschwindet.

Mein Eindruck:
Die Autorin Helene Henke vermittelt durch ihre bildhaften Schilderungen eine ziemlich unheimliche Stimmung. Sehr detaillierte Beschreibungen aus dem Tätigkeitsfeld einer Bestatterin umrahmten die ohnehin starke Persönlichkeit der Protagonistin Zoe. Zwar taucht in der Geschichte auch noch ein ermittelnder Polizist auf, aber Zoe ist als Persönlichkeit so stark und authentisch, dass die klassischen Figuren aus Kriminalromanen hier nicht fehlen. In meinen Augen ist es eher ein Pluspunkt, dass es in diesem Buch kein klassisches "Ermittlerduo" gibt. Die Interaktionen zwischen Zoe und dem Polizisten waren für mich ebenfalls sehr lesenswert und boten in meinen Augen einiges an Abwechslung, doch zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.
Das Buch "Totenmaske" hat mich durch und durch gefesselt, auch wenn die eigentliche Ermittlung erst recht spät in den Mittelpunkt des Buches rückte. Der Leser hat einige Zeit, um Zoe und ein paar weitere Figuren näher kennen zu lernen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Autorin das Verhältnis zwischen Zoe und ihrer Mutter mindestens genauso authentisch umschreibt, wie den Umgang Zoes mit den Leichen im Keller des Hauses und dem Tod an sich.
Das Buch ließ sich sehr leicht lesen, hat ein tolles Cover und eine schöne Verarbeitung und bot natürlich einiges an Spannung (es ist gleich in die krimisüchtigen Hände meiner weiteren Verwandtschaft gewandert und dort ebenfalls für sehr spannend befunden worden.)

Mit viel Vorfreude erwarte ich die nächste Gelegenheit, um mir den zweiten Band "Menschenfischer" zu kaufen.

Ich vergebe an das Buch "Totenmaske" eine:
Absolute Leseempfehlung an jeden Krimifan.


Donnerstag, 18. Februar 2016

Top Ten Thursday: 10 Reihen, die du gerne beginnen/fortsetzen/beenden möchtest

Endlich bin ich wieder beim Top Ten Thursday dabei und dann auch noch mit so einem super Thema:

10 Reihen, die du gerne beginnen/fortsetzen/beenden möchtest

Obwohl ich noch vor kurzem meinen SuB genauer unter die Lupe genommen habe und eine neue Excel-Liste erstellte, dachte ich für einen kurzen Moment, dass ich gar nicht auf 10 Reihen kommen würde... ein Irrtum, wie ihr feststellen werdet - es erwartet euch eine sehr vielfältige Liste, wobei das Genre bei allen im Prinzip das gleich ist. Aber seht selbst.

Diese Reihen möchte ich fortführen:

 Den ersten Band rund um die Bestatterin Zoe habe ich bereits verschlungen, jetzt wartet "Menschenfischer" auf meine lesehungrigen Augen

 
 
Die Reihe rund um Sebastian Bergmann möchte ich möchte ich mit dem 3. Band "Die Toten, die niemand vermisst" auch endlich weiter führen. Das Buch liegt schon länger auf meinem next-to-read-Stapel, hust.
 
 
 
Vor Kurzem habe ich "Fingerhutsommer" beendet, in dem es bereits zum 5. Mal um die Erlebnisse von Constable Grant geht, der zeitgleich Zauberlehrling ist - jetzt warte ich bereits sehnsüchtig auf den Folgeband.
 
 
 
 
Zugegebenermaßen ist mir bei der Reihe von Craig Russel rund um die Fälle von Fabel die Reihenfolge etwas durcheinander geraten. Ich hatte das Hörbuch "Wolfsfährte" unabhängig vom Rest der Reihe begonnen und war begeistert. Jetzt möchte ich weitere Bücher der Reihe lesen und habe noch "Blutadler" auf meinem SuB.
 
 
 
 
Den Band "Schneewittchen muss sterben" habe ich zwar noch nicht rezensiert, aber bereits gelesen. Daher geht die Reihe von Nele Neuhaus für mich mit dem Buch "Wer Wind sät" weiter.
 
 
 
 
 
Diese Reihen möchte ich beginnen:
 
Das Buch "Der Kruzifixkiller" bildet den Auftakt zur Reihe rund um Robert Hunter. Es stehen bereits mehrere Bände in meinem Regal bereit.
 
 
 
 
Das Buch "Dark Village" taucht bereits auf meiner "Winter-Leseliste" auf - bis heute leider doch nicht gelesen. Aber noch ist der Winter nicht ganz vorbei.
 
 
Ganz aktuell unter der Nase habe ich endlich "Seiten der Welt" von Kai Meyer - die Nachfolgebände werden natürlich auch anstehen.
 
 
 
Auf meinem SuB liegt das Buch "Kielgang" - gerade noch rechtzeitig hatte ich bemerkt, das dies der 2. Band der Reihe rund um Lisa Sanders ist. Ich werde daher noch einmal einkaufen müssen (uff, "müssen"???!)  und die  Reihe mit "Kiellinie" beginnen.
 
 
 
 
Sehr ähnlich geht es mir übrigens mit "Die Puppenmacherin" - auch dies ist ein 2. Band einer Reihe, der auf meinem SuB gelandet ist, ohne, dass ich den 1. Band "Der Federmann" besitze, bzw. bereits kenne... Das Phänomen der 2. Bände auf meinem SuB kann ich mir an dieser Stelle leider auch nicht so genau erklären - kennt ihr das vielleicht auch oder bin ich damit allein?
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Dienstag, 16. Februar 2016

Hörbuch-Rezension: Der Hof

Der Hof von Simon Beckett
Thriller
 gelesen von Johannes Steck

Worum es geht:
Ein abgelegener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß, Schweine wühlen im Dreck. In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit zerfetztem Fuß. Er ist in eine rostige Eisenfalle getreten - aufgestellt von Arnaud: Ein feindseliger Eigenbrötler, der keine Fremden auf seinem Besitz duldet.
Sean darf dennoch bleiben, wenn er die maroden alten Wände neu mauert. Er nimmt das Angebot an, denn er ist auf der Flucht. Arnauds Tochter Mathilde, die ihn liebevoll pflegt, macht den Aufenthalt erträglicher. Doch sie und die anderen Bewohner des alten Gemäuers haben etwas zu verbergen. Etwas, das man besser für immer ruhen lässt.

Mein Eindruck:
Zum Buch in der Printvariante gibt es bereits hier eine Rezension. An dieser Stelle geht es lediglich um meinen Eindruck beim Hören eines ohnehin spannenden Buches.
Johannes Steck - zugegeben: der Name des Sprechers sagte mir erst einmal nichts. Aber da ich das Buch ja bereits selbst einmal verschlungen hatte, wollte ich mir die Audio-Variante zum Zeitvertreib während der Autofahrten zu Gemüte führen! Gleich zu Anfang so viel: Johannes Steck hat mich mit seiner angenehm tiefen Stimme als Sprecher umgehauen und dies wird definitiv nicht das letzte Buch gewesen sein, das ich von ihm höre.
Johannes Steck versteht es bei jeder Figur des Romans den eigenen Charakter (auch den der Frauenfiguren) klasse hervor zu heben und auch der besonders heiße Sommer des Buches kam mir mit Hilfe der Vertonung noch einmal heißer und noch länger vor. Dies alles schafft er, ohne dieses gewisse "Zuviel", das meiner Ansicht nach in Hörbüchern oft entsteht, wenn die Sprecher sich besonders bemühen müssen. Bei Johannes Steck habe ich den Eindruck, dass er einfach liest, weil er es ohnehin kann. Die Aussprache ist flüssig und frei von (unnötig) langen Atempausen und auch der Charakter des Erzählers Sean (bzw. die Ambivalenz von ihm) könnte meiner Meinung nach nicht besser getroffen werden.
Dieses Hörbuch ist das reinste Vergnügen!

Montagsfrage: Wie lange seid ihr pro Woche/Tag am Blog beschäftigt?

Nichts könnte zum aktuellen Thema der Montagsfrage von buchfresserchen, als meine persönliche Einleitung... Wie ihr feststellt, ist heute bereits Dienstag - ich bin mal wieder spät dran. Aber mehr zum Thema in der Antwort zur Frage:

Wie lange seid ihr pro Woche/Tag am Blog beschäftigt?
 
Wie ihr besonders in der letzten Zeit fest gestellt habt, war hier sehr sehr wenig los - um es auf den Punkt zu bringen: es war gar nichts los. Dieser blog bekommt (leider) nur sehr schwankend von mir Zeit geschenkt. Dies ist ein pures Hobby für mich und besonders am Anfang diesen Jahres habe ich bewusst versucht meiner Familie und meinem Freund intensiver meine Zeit zu widmen (so waren wir wandern, haben einen Kurztrip unternommen, sind relativ häufig im Kino... und das ist auch toll so!) Zudem gehört mein Job zu den Berufen, die sehr unterschiedliche Arbeitszeiten mit sich bringen. Es gibt Wochen, da komme ich eigentlich nur zum Schlafen nach Hause und da gibt es eben auch noch die anderen Wochen - die, in denen ich dann mehr Zeit für mein Privatleben und eben auch mehr Zeit für den blog habe. Diese Zeit genieße ich auch sehr - war aber eben in den letzten Wochen einfach nicht so gegeben. Ich will gar nicht großartig jammern, ich hätte zu wenig Zeit. Zeit haben alle Menschen gleich viel am Tag - eben 24 Stunden. Es ist nur die Frage, womit wir diese Zeit füllen. Und das entscheide ich für mich sehr unterschiedlich und nach Bauchgefühl.  

Montag, 1. Februar 2016

Montagsfrage: Buchhandlungen vs. Online-Shop – wo kauft Ihr Eure Bücher ein?

Heute stellt das buchfresserchen eine (in meinen Augen) sehr leichte Frage:

Buchhandlungen vs. Online-Shop – wo kauft Ihr Eure Bücher ein?

Definitiv in der Buchhandlung! Ganz eindeutig. Zwar treibe ich mich auch mal bei den gängigen Internetshops rum, um nach zu schauen, ob dies oder jenes Buch schon erschienen ist oder was es kosten soll. Oder zu "Recherche"-Zwecken, wenn ich mir noch nicht so ganz sicher bin, welches Buch ich denn zu einem bestimmten Thema gut gebrauchen könnte. Aber: gekauft wird in der Buchhandlung! Hier arbeiten Menschen, mit denen ich noch ein paar nette Worte wechseln kann oder die mir noch weitere Bücher empfehlen. Hier verbringe ich viel Zeit mit meiner lieben Freundin und wir stiften uns gegenseitig an, noch das eine oder andere Buch zu kaufen. Die Atmosphäre ist einfach eine ganz andere. Ich würde zum Beispiel nicht auf die Idee kommen, mich mit besagter Freundin vor den Laptop zu setzen und in einem der Online-Shops zu stöbern. Das ist einfach nichts für mich.

Wie sieht der Buchkauf so bei euch aus?