Donnerstag, 31. März 2016

Top Ten Thursday: 10 Bücher, in denen Tiere einen Einfluss haben

Willkommen zu einem sehr tollen Thema des Top Ten Thursday!
Ich bin mit voller Begeisterung dabei (meine Liste ist wieder sehr abwechslungsreich und bunt an Themen), denn heute hat sich Steffi für folgendes Thema entschieden:

10 Bücher, in denen Tiere einen Einfluss haben


Die Mäuse von Deptford ist schon einige Jahre alt, aber ich hab es immer noch als mega spannend in Erinnerung und gehört definitiv zu den Lieblingsbüchern aus meiner frühen Jugend!









Um Abenteuer geht es auch bei den Fledermäusen. "Silberflügel" ist der Auftakt einer Trilogie rund um die Figur "Schatten" und zog mich bereits vor ein paar Jahren sehr in seinen Bann.





Lieselotte sucht




Die Geschichten rund um Lieselotte sind einfach rundherum klasse und ständiger Begleiter in unserem Familienleben. Die Geschichte "Lieselotte sucht" ist dabei in unseren Augen ein ganz besonderes Highlight. In den tollen Illustrationen gibt es einfach immer etwas zu entdecken. Die Internetseite ist mit den Spielen und Malblättern eine tolle Ergänzung.






Pettersson und Findus begleiten unsere kleine Familie ebenso wie die bereits erwähnte Kuh Lieselotte. Hier ist unser Lieblingsbuch "Pettersson zeltet". Übrigens gibt es hier auch eine ganz tolle Internetpräsenz.










"Heute bin ich" ist ein Bilderbuch über Emotionen - es zeigt auf, wie Wut, Frust und fröhlich sein aussehen und sich anfühlen können. Wunderbar, weil so einfach gestaltet. Es gehört in jedes Bücherregal von Familien und in jede Einrichtung, die mit Kindern arbeitet!




Die Geschichte von "Rennschwein Rudi Rüssel" war meine allererste Schullektüre - und wandert als Hörbuch nach ganz oben auf meine Wunschliste.









Raubvögel haben mich schon immer irgendwie fasziniert - das Buch "H wie Habicht" von Helen Macdonald tut dies ebenfalls und wird demnächst in meinen Besitz gelangen.









"Die Bienenhüterin" ist leider ein Buch, dass sich trotz des Anreizes durch die Story, schon ein wenig länger auf meinem SuB befindet. Hoffentlich erlöse ich dieses Buch bald vom Status "ungelesen".









Das erste Buch, in dem es heute nicht ganz so offensichtlich um den Einfluss von Tieren geht. Doch in "Wohin du mich führst" geht es um einen Schüler, der einen Hund zu seinem Besitzer zurück bringen soll. Dadurch entsteht eine spannende Geschichte für Jugendliche! Unbedingt lesenswert!








Zuletzt noch in die Top Ten gerutscht, aber definitiv nicht auf dem letzten Platz: "Aklak der kleine Eskimo" ist eine wunderbare Geschichte über Freundschaft, das Gewinnen und das Verlieren. Mit starken Bildern wird die Geschichte Aklaks erzählt, der zunächst keine menschlichen Freunde hat - aber dafür tolle aus der Tierwelt.





Mittwoch, 30. März 2016

Hörbuch-Rezension: Stolz und Vorurteil

Stolz und Vorurteilvon Jane Austen
Roman
gelesen von Eva Mattes
Worum es geht:
Im Mittelpunkt von Stolz und Vorurteil steht eine der hinreißendsten Frauengestalten der Weltliteratur, die kluge und lebhafte Elizabeth Bennet. Als zweite von fünf Töchtern eines nicht eben vermögenden Angehörigen der englischen Gentry, ist sie gezwungen, sich möglichst vorteilhaft zu verheiraten und muss doch ihrem Herzen folgen, das ihr verbietet, eine Ehe ohne echte Zuneigung einzugehen. Voller Vertrauen in ihre eigene Urteilsfähigkeit weist sie folglich sowohl den selbstgefälligen Mr. Collins als auch den stolzen Mr. Darcy ab – und erkennt ihre Verblendung erst, als es beinahe zu spät ist.
 
Mein Eindruck:
Die Geschichte rund um Elizabeth Bennet ist in meinen Augen weithin bekannt und wurde in Zeitungen sowie dem Internet so lebhaft diskutiert, dass ich in meiner Kurzrezension auf den Inhalt nicht eingehe. Nur soviel: in meinen Augen ist Stolz und Vorurteil eine der schönsten Liebesgeschichten überhaupt.
 
Die ungekürzte Hörbuch-Fassung vom argon-Verlag ist an sich bereits absoluter Wahnsinn, wenn ich als Hörerin bedenke, dass ein Großteil der erschienenen Hörbücher gekürzt sind - auch wenn es sich bei den vertonten Büchern um Klassiker handelt. Schon alleine deshalb ist diese Variante ein purer Genuss für die Ohren, kann ich doch jedem einzelnen Satz lauschen, ohne dass etwas hinaus gekürzt wurde.
 
Eva Mattes ist als Sprecherin darüber hinaus gelungen, die ironischen Untertöne der Figuren, allen voran von Elizabeth, auf den Punkt genau zu treffen. Hier war keine Betonung an falscher Stelle, keine Pause zwischen den Sätzen zu lang oder zu kurz gewählt. Besonders gefiel mir darüber hinaus, dass sie gewisse Charaktereigenschaften (z.B. die Dummheit der Mutter, oder die leichte soziale Inkompetenz der Figur Mary) besonders hervor heben konnte, ohne dass ich als Hörerin überdrüssig wurde oder mir einbildete zu hören, welche Konzentration so gekonntes Lesen erfordert. Ihrer Stimme bei diesem großartigem Klassiker zu lauschen macht Lust auf mehr von ihr.
 
Dieses Hörbuch ist absolut gelungen und wird bestimmt bald wieder noch einmal von mir gehört.
Ich vergebe:
 
Absolute Hörempfehlung!

Samstag, 26. März 2016

Outfit #1: Lese-Mädel

Es ist soweit, heute eröffnet endlich eine neue - schon lange überlegte Kategorie auf diesem blog: Outfits! Ich liebe es einfach, wenn sich mein großes Hobby lesen, bzw. Bücher im Allgemeinen in meiner Kleidung wider spiegelt. Ich hoffe ihr habt ebenso viel Freude daran wie ich und genießt diese Kategorie in vollen Zügen. Übrigens erscheint diese Kategorie immer am letzten Samstag im Monat!

Lese-Mädel


Mittwoch, 23. März 2016

Rezension: Der Engel von Nr. 33

Der Engel von Nummer 33
Roman
von Polly Williams

Worum es geht:
"Bin ich tot? Ich fühl‘ mich gar nicht tot!"
Noch während ihrer eigenen Beerdigung kann Sophie nicht glauben, dass sie wirklich gestorben ist. Sie kann doch die Menschen nicht allein lassen, die sie liebt! Ihren Mann Ollie, der vollkommen verloren ist ohne seine lebenstüchtige Frau. Ihren kleinen Sohn Freddie. Und ihre beste Freundin Jenny. Sophie weiß, sie muss noch ein paar Dinge klären, bevor sie wirklich Abschied nehmen kann ...

Mein Eindruck:
"Der Engel von Nummer 33" besticht mit einer gewissen Leichtigkeit, ohne dabei an Geschmacklosigkeit zu verlieren, wenn es um so ernste Themen wie den Tod, Trauer und Verlust geht, (wie ich es bei sonstiger klar deklarierter "Frauenliteratur" oder sogenannten witzigen Büchern beobachten konnte.) Die Protagonistin Sophie wird auf äußerst unschöne Art und Weise plötzlich aus dem Leben gerissen und plötzlich kann sie nicht mehr in das Leben aller Anderen eingreifen. Dies war an mancher Stelle für mich als Leserin herrlich amüsant und dann wieder sehr emotional und traurig. Plötzlich ist keine Zeit mehr gewisse Umstände zu erklären, plötzlich ist keine Zeit mehr, um Fehler wieder gut zu machen - das begreift Sophie, aber auch die beste Freundin, die plötzlich ohne Sophie nicht mehr so recht weiter weiß.
Die Figuren sind meiner Ansicht nach ziemlich gelungen, wenn auch einige Vorurteile (z.B. das der lüsternen Single-Mom, die sich sofort auf den Witwer stürzt) bedient werden. Vor allem in die Figur der trauernden Freundin Jenny konnte ich mich gut hinein fühlen und so manchen Gedankengang verstehen. Sie war mir äußerst sympathisch und ich habe sie gerne begleitet. Freddie blieb mir dagegen etwas zu schwammig, er rückte kaum ins Rampenlicht der Geschichte, in meinen Augen verschenktes Potenzial.
Das Buch "Der Engel von Nummer 33" ist insgesamt eine unterhaltsame Kost für "zwischendurch". Für mich ideal zwischen den allzu ernsten Krimis und Thrillern etwas zum Aufheitern. Daher vergebe ich eine:
Leseempfehlung

Mittwoch, 16. März 2016

Hörbuch-Rezension: Eines Tages, Baby

Eines Tages, Baby
von Julia Engelmann
Poetry Slam
gelesen von der Autorin

Worum es geht:
»Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.« Julia Engelmanns Slam »One Day« hat über Nacht eine Welle der Begeisterung ausgelöst und Millionen Fans im Netz gefunden. Ihre Message, Träume endlich in die Tat umzusetzen, trifft den Nerv der Zeit. Denn in jedem von uns steckt so viel mehr! Mal zart, mal kraftvoll und immer berührend, ruft Julia Engelmann dazu auf, mutig zu sein, das Glück zu suchen und das Leben zu leben, bevor es zu spät ist: »Los!, schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen!«

Mein Eindruck:
Um es gleich zu Beginn zu sagen - für die Texte von Julia Engelmann musste ich als Hörerin in der richtigen Stimmung sein. Der erste Versuch dieses Hörbuch während einer stressigen Autofahrt zu hören ging schief und ich konnte mich auf die Texte über Träume und die Ziele im Leben (junger) Menschen nicht gut einlassen. Dies gelang mir wesentlich besser mit einer Tasse Tee und eingekuschelt auf dem heimischen Sofa.
Julia Engelmann spricht in ihren Texten, die für Poetry Slams entstanden sind, hauptsächlich vom Mut die (eigenen) Träume aus zu probieren und zu leben. Sie hat aber selbst auch den Mut davon zu sprechen, was denn so in einem vor geht, wenn man noch gar nicht genau weiß, wovon man eigentlich träumt und somit noch gar nicht weiß, woraus die eigenen Träume gestrickt sind. Sie spricht die Orientierungslosigkeit einer Generation an, die doch eigentlich alles werden könnte, was sie wollte. Und das ist ihr durch aus sehr gelungen!
Das einzige Manko für mich ist an diesen Texten, dass ich Mühe hatte ihre Vertonung der Sätze und der einzelnen Stücke ebenso toll zu finden, wie die Texte selbst. Über manche Betonungsmelodie bin ich gestolpert, bzw. empfand diese als zu deutlich hervorgehoben - zu viel des guten Willens. Wen dies aber nicht stört, der macht mit der Vertonung der Slam-Texte nichts verkehrt, auch wenn der Hörer vorher noch keine Slam-Texte kannte. Außerdem ist dies eine gute Motivation, sich selbst mal wieder an den Schreibtisch zu setzen und selbst texte zu verfassen - zum Beispiel darüber, welches Ziel für den großen Lebenstraum als nächstes verfolgt werden soll.