Dienstag, 7. Februar 2017

Rezension: Eigentlich bist du gar nicht mein Typ

9783426520116Eigentlich bist du gar nicht mein Typ
von Anna Bell
Roman
ISBN:  978-3426520116

Worum es geht:
Abi ist sich sicher, in Joseph ihren Traummann gefunden zu haben. Mit ihm möchte sie alt werden und den Sonnenuntergang in Portsmouth beobachten. Joseph sieht das allerdings etwas anders und verlässt Abi von einem Tag auf den anderen mit der Begründung, sie seien zu verschieden. Abi ist am Boden zerstört und hofft, dass Joseph wieder zur Besinnung kommt. Als er ihr wenige Tage später allerdings eine Kiste mit ihren Sachen vor die Tür stellt, ist es amtlich: Er will nichts mehr mit ihr zu tun haben. 
In der Kiste findet Abi eine Bucket-List von Joseph, die sie nie zuvor gesehen hat: "Zehn Dinge, die ich vor meinem 40. Geburtstag getan haben möchte." Abi ist sich sicher: Wenn sie die Punkte auf Josephs Liste abarbeitet, wird er erkennen, dass sie die perfekte Frau für ihn ist.


Mein Eindruck:
"Eigentlich bist du gar nicht mein Typ" ist ein Buch, das der Leser nicht zu ernst nehmen sollte. Denn sonst müsste dieser sich permanent darüber aufregen, wie versteift Abi auf diesen einen Typen ist und wie sehr sich Abi seit der plötzlichen Trennung hängen lässt. Das sind Charaktereigenschaften, die mir als Leserin unangenehm waren (so ein Frauenbild habe ich nicht!). Aber diese Eigenschaften sind nötig, um Abi das nötige Durchhaltevermögen für die Bucketlist zu geben. Und das zieht Abi leicht tollpatschig und naiv, aber für mich als Leserin immer liebenswert durch. Gemeinsam mit ihr konnte ich innere und sehr persönliche Grenzen überspringen und tolle Ereignisse erleben. Aber Vorsicht: nach der Lektüre dieses Buches hatte ich starken Hunger auf Kuchen und Co. Denn dieser ist neben Schokolade irgendwie immer präsent. 
Ein kleiner Minuspunkt ist die Vorhersehbarkeit der Story. Bereits nach den ersten Erledigungen auf der Liste war mir klar, was geschehen würde. Da dies jedoch recht häufig bei Liebesromanen der Fall ist, konnte ich darüber hinwegsehen. 

Mein Fazit:
Ein großartiges Meisterwerk an Lektüre darf nicht erwartet werden. Dies ist eher ein nettes "Bonbon" für zwischendurch. Aber mit einer Packung Keksen an der Seite durchaus lesenswert. Den ein oder anderen Schmunzler gibt es gratis. 

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